MWST und Steuern

Kantonssteuern Schweiz 2026: Vergleich — wo zahlen Sie am wenigsten?

15 Min. Lesezeit
SteuernKantoneOptimierungVergleich

TL;DR — Kantonssteuern-Vergleich Schweiz 2026

Steuergünstigste Kantone (ledig, CHF 100'000 steuerbares Einkommen, Kantonshauptort): Zug (ZG), Schwyz (SZ), Nidwalden (NW), Obwalden (OW) und Uri (UR) liegen traditionell an der Spitze, mit den tiefsten Gesamtsteuerlasten (Bund + Kanton + Gemeinde) der Schweiz.

Teuerste Kantone: Genf (GE), Waadt (VD), Neuenburg (NE), Bern (BE), Jura (JU) und Basel-Stadt (BS) gehören für ledige Gutverdiener zu den höchsten Belastungen.

Grössenordnung: Für eine ledige Person mit CHF 100'000 steuerbarem Einkommen reicht der durchschnittliche (effektive) Satz der Einkommenssteuer von rund 15-18 % in den günstigsten Kantonen bis rund 27-29 % in den teuersten (Genf ≈ 28 %, d.h. ~CHF 28'000, Bund + Kanton + Gemeinde). Verwechseln Sie diesen Durchschnittssatz nicht mit dem Grenzsteuersatz (Steuer auf den letzten verdienten Franken), der deutlich höher liegt. Für eine genaue Zahl zu Ihrer Situation nutzen Sie einen offiziellen Rechner (siehe unten).

Methodik: Dieser Vergleich basiert auf einem standardisierten Profil (ledig, ohne Kinder, Kantonshauptort, keine aussergewöhnlichen Abzüge). Die Zahlen sind indikative Grössenordnungen; nur die offiziellen kantonalen Rechner und der ESTV-Simulator liefern einen genauen Betrag für Ihre Situation.

Hinweis 2026: Fast alle Kantone haben für 2026 kleinere Tarifanpassungen beschlossen (Indexierung zur Neutralisierung der kalten Progression). Die relativen Unterschiede zwischen Kantonen bleiben weitgehend stabil — Zug bleibt unter den günstigsten, Genf unter den teuersten.

Kantonale Besteuerung in der Schweiz: Wo weniger Steuern zahlen?

Die Steuerlast variiert stark von Kanton zu Kanton. Hier ein umfassender Vergleich zur Optimierung Ihres Standorts, zum Verständnis der Abwägungen über den blossen Steuersatz hinaus und zur Vorbereitung Ihrer Steuererklärung. Ob Sie Einzelfirma, GmbH-Geschäftsführer oder gut verdienender Angestellter sind — dieser Leitfaden hilft Ihnen, Steuerkanton und Lebensqualität abzuwägen.

Steuerstruktur in der Schweiz

3 Besteuerungsebenen:

  1. Bund (DBG): überall gleich (~11,5 % max auf Einkommen)
  2. Kanton (StG): sehr variabel (10-25 %)
  3. Gemeinde: abhängig von Gemeinde (5-15 %)

Total: Für eine ledige Person mit CHF 100'000 steuerbarem Einkommen liegt der durchschnittliche (effektive) Einkommenssteuersatz je nach Kanton/Gemeinde etwa zwischen 15 % und 29 %.

Kantons-Ranking nach Steuerlast

Das folgende Ranking ist qualitativ und richtungsweisend zuverlässig: Es zeigt, welche Kantone für ledige Gutverdiener am teuersten und am günstigsten sind. Für einen genauen Betrag nutzen Sie einen offiziellen Rechner (siehe Abschnitt Ressourcen).

Steuergünstigste Kantone (ledig, CHF 100'000 steuerbares Einkommen):

  1. Zug (ZG)
  2. Schwyz (SZ)
  3. Nidwalden (NW)
  4. Obwalden (OW)
  5. Uri (UR)

Diese Kantone kombinieren einen tiefen kantonalen Tarif mit moderaten Gemeindemultiplikatoren.

Teuerste Kantone:

  1. Genf (GE)
  2. Waadt (VD)
  3. Neuenburg (NE)
  4. Bern (BE)
  5. Jura (JU) / Basel-Stadt (BS)

Grössenordnung des Unterschieds: Bei CHF 100'000 steuerbarem Einkommen bewegt sich der Durchschnittssatz von etwa 15-18 % (günstigste Kantone) bis etwa 27-29 % (teuerste), ein Unterschied von rund 10 bis 13 Punkten Durchschnittssatz. Verwechseln Sie diesen Durchschnittssatz nicht mit dem deutlich höheren Grenzsteuersatz.

Indikatives Ranking der 26 Kantone — standardisiertes Profil: ledig, ohne Kinder, CHF 100'000 steuerbares Einkommen, Wohnsitz am Kantonshauptort. Sortiert vom günstigsten zum teuersten Kanton.

Kanton Kürzel Region Steuerlast Indikativer Durchschnittssatz
Zug ZG Zentralschweiz Sehr tief ≈ 15-19 %
Schwyz SZ Zentralschweiz Sehr tief ≈ 15-19 %
Nidwalden NW Zentralschweiz Sehr tief ≈ 15-19 %
Obwalden OW Zentralschweiz Sehr tief ≈ 15-19 %
Uri UR Zentralschweiz Sehr tief ≈ 15-19 %
Appenzell Innerrhoden AI Ostschweiz Sehr tief ≈ 15-19 %
Glarus GL Ostschweiz Tief ≈ 19-22 %
Thurgau TG Ostschweiz Tief ≈ 19-22 %
Luzern LU Zentralschweiz Tief ≈ 19-22 %
Aargau AG Nordwestschweiz Tief ≈ 19-22 %
Schaffhausen SH Ostschweiz Tief ≈ 19-22 %
Appenzell Ausserrhoden AR Ostschweiz Tief ≈ 19-22 %
Graubünden GR Ostschweiz Mittel ≈ 22-25 %
St. Gallen SG Ostschweiz Mittel ≈ 22-25 %
Zürich ZH Region Zürich Mittel ≈ 22-25 %
Wallis VS Westschweiz Mittel ≈ 22-25 %
Freiburg FR Westschweiz (zweisprachig) Mittel ≈ 22-25 %
Tessin TI Italienische Schweiz Mittel ≈ 22-25 %
Solothurn SO Nordwestschweiz Mittel ≈ 22-25 %
Basel-Landschaft BL Nordwestschweiz Hoch ≈ 25-27 %
Basel-Stadt BS Nordwestschweiz Hoch ≈ 25-27 %
Jura JU Westschweiz Hoch ≈ 25-27 %
Neuenburg NE Westschweiz Sehr hoch ≈ 27-29 %
Bern BE Espace Mittelland (zweisprachig) Sehr hoch ≈ 27-29 %
Waadt VD Westschweiz Sehr hoch ≈ 27-29 %
Genf GE Westschweiz Sehr hoch ≈ 27-29 %

So lesen Sie die Tabelle: Das Ranking ist indikativ und richtungsweisend, keine individuelle Berechnung. Die Bandbreiten bezeichnen Belastungsbänder; die genaue Reihenfolge zweier Kantone innerhalb desselben Bandes kann je nach angenommenem Einkommen, Wohngemeinde, Zivilstand und Abzügen kippen. Ein Kanton mit tiefer Belastung kann zudem Gemeinden enthalten, die deutlich teurer sind als sein Hauptort — und umgekehrt. Nur die offiziellen kantonalen Rechner und der ESTV-Simulator liefern einen genauen Betrag — siehe Abschnitt Ressourcen.

Methodik

Um einen konsistenten Vergleich zwischen Kantonen zu ermöglichen, verwenden wir ein standardisiertes Profil:

  • Profil: ledig, ohne Kinder, wohnhaft im Kantonshauptort
  • Steuerbares Einkommen: CHF 100'000 (mit Varianten bei 150'000 und 200'000)
  • Quellen: von den kantonalen Steuerverwaltungen publizierte Tarife, konsolidierte ESTV-Daten, offizielle kantonale Steuerrechner
  • Sozialabgaben: AHV/IV/EO separat berechnet (10,0 % des Nettoeinkommens, in allen Kantonen identisch für Selbstständige)
  • Umfang: Einkommenssteuer (DBG + StG + Gemeinde), exkl. Vermögens- und Sondersteuern

Die Zahlen in diesem Artikel sind indikative Grössenordnungen zum Vergleich der Kantone untereinander. Für einen genauen Betrag zu Ihrer Situation (Einkommen, Abzüge, Gemeinde, Familiensituation) nutzen Sie einen offiziellen Rechner — siehe Abschnitt Ressourcen.

Faktoren über Steuern hinaus zu berücksichtigen

1. Lebenshaltungskosten

  • Miete: Zürich und Genf 2x teurer als Jura/Wallis
  • Krankenversicherung: erhebliche Unterschiede
  • Kinderbetreuungskosten

2. Arbeitsmarkt

  • Kundenverfügbarkeit (Zürich, Genf = Wirtschaftshubs)
  • Berufliches Netzwerk
  • Entwicklungsmöglichkeiten

3. Lebensqualität

  • Pendelzeit
  • Öffentliche Dienste (Schulen, Gesundheit)
  • Umwelt und Freizeit

4. Infrastruktur

  • Verbindungen (Flughafen, Bahn)
  • Internet und Telekom
  • Zugang zu Verwaltungsdiensten

Steueroptimierung durch Wohnsitz

Kantonswechsel: Bedingungen

  • Tatsächlicher Umzug (Hauptwohnsitz)
  • Anmeldung bei Einwohnerkontrolle
  • Mittelpunkt des Lebens und wirtschaftlicher Interessen

Zeitplan: Besteuerung des neuen Kantons gilt im Umzugsjahr (anteilig Tage).

Falle vermeiden: Scheinumzug (von Steuerbehörden nicht anerkannt).

Grenzgängerbesteuerung

Sonderfall: Grenzgänger (Frankreich, Deutschland, Italien)

Das Grundprinzip ist überall gleich: Ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) bestimmt, welcher Staat den Lohn besteuern darf, der andere gewährt eine Anrechnung oder eine Freistellung. Die Details unterscheiden sich jedoch erheblich.

  • Frankreich: Ein Sonderabkommen von 1983 weist das Besteuerungsrecht dem Wohnsitzstaat zu für Grenzgänger, die in acht Kantonen arbeiten (BE, BS, BL, JU, NE, SO, VD, VS), gegen eine finanzielle Ausgleichszahlung an Frankreich. Genf hingegen erhebt die Schweizer Quellensteuer und leitet einen Anteil an die angrenzenden französischen Departemente weiter.
  • Deutschland: Der Grenzgängerstatus des DBA CH-DE belässt das Hauptbesteuerungsrecht beim Wohnsitzstaat; die Schweiz erhebt lediglich eine begrenzte Quellensteuer, die an die deutsche Steuer angerechnet wird.
  • Italien: Ein neues Abkommen unterscheidet zwischen «alten» und «neuen» Grenzgängern, mit unterschiedlichen Besteuerungsregeln je nach Beginn des Arbeitsverhältnisses.
  • Homeoffice: Die Nachbarstaaten haben Zusatzvereinbarungen abgeschlossen, die eine Schwelle an Homeoffice-Tagen festlegen, ab der das Besteuerungsrecht wechselt. Das Überschreiten dieser Schwelle kann zusätzlich eine Unterstellung unter die Sozialversicherung des anderen Landes auslösen.

Rat: Der Grenzgängerstatus gehört zu den technischsten Bereichen des Schweizer Steuerrechts und ändert sich regelmässig. Lassen Sie Ihre Situation von einer Fachperson prüfen, bevor Sie umziehen oder Ihre Arbeitsorganisation ändern.

Vergleich für Selbstständige und KMU

Einzelfirma (CHF 100'000 steuerbares Einkommen): Der Selbstständige wird wie eine natürliche Person besteuert (DBG + kantonal + kommunal), zuzüglich AHV/IV/EO-Sozialabgaben (~10,0 % des Nettoeinkommens, überall identisch). Der durchschnittliche Einkommenssteuersatz folgt demselben Ranking wie für Angestellte: rund 15-18 % in den günstigsten Kantonen (ZG, SZ, NW) bis etwa 27-29 % in den teuersten (GE, VD, NE). Berechnen Sie Ihren genauen Fall mit dem Rechner Ihres Kantons.

GmbH/AG (Gewinnsteuer): Gesellschaften werden auf dem Gewinn zu einem effektiven Satz besteuert (DBG + kantonal + kommunal), der heute von rund 12 % in den wettbewerbsfähigsten Kantonen (ZG, NW, LU) bis etwa 19-21 % in den teuersten reicht. Die ESTV veröffentlicht jährlich einen Vergleich der effektiven Gewinnsteuersätze nach Kanton.

Rechtsform Steuerbemessung Indikativer effektiver Satz Sozialabgaben
Einzelfirma Gewinn der Tätigkeit, zum übrigen Einkommen hinzugerechnet ≈ 15-29 % je nach Kanton und Gemeinde AHV/IV/EO auf dem Erwerbseinkommen (bis 10,0 %)
GmbH / AG Gewinn der Gesellschaft, auf Gesellschaftsebene besteuert ≈ 12-21 % je nach Kanton und Gemeinde AHV/IV/EO + BVG auf dem Lohn der Geschäftsleitung
Dividende (qualifizierte Beteiligung ab 10 %) Dividende beim Aktionär besteuert Teilbesteuerung: mindestens 70 % der Dividende steuerbar auf Bundesebene, mindestens 50 % auf Kantonsebene Keine AHV-Beiträge auf der Dividende

Beobachtung: Der Unterschied zwischen Kantonen ist für Gesellschaften weniger ausgeprägt als für natürliche Personen, da die STAF-Reform die Gewinnsteuersätze angeglichen hat. Anders gesagt: Eine Gesellschaft aus Steuergründen zu verlegen bringt heute weniger als vor zehn Jahren — und verlangt echte Substanz vor Ort.

Kantonale Besonderheiten

Zug (ZG)

  • Sehr tiefe Steuern, aber Mieten und Immobilienpreise unter den höchsten der Schweiz
  • Internationaler Hub (Rohstoffe, Krypto, Holdings)
  • Sehr wettbewerbsintensiver Arbeitsmarkt

Schwyz (SZ)

  • Sehr attraktiv für hohe Einkommen
  • Günstigerer Wohnraum als in Zug
  • Gute Zürich-Anbindung

Zürich (ZH)

  • Mittlere Besteuerung, aber das grösste Kundenpotenzial der Schweiz
  • Grosse Unterschiede zwischen den Gemeinden innerhalb des Kantons
  • Sinnvoll, wenn der Umsatz mehr zählt als der Steuersatz

Freiburg (FR)

  • Gute Balance zwischen Steuern und Lebenshaltungskosten
  • Zweisprachigkeit Französisch/Deutsch (kommerzieller Vorteil)
  • Erschwingliche Immobilien, nah an Bern und Lausanne

Wallis (VS)

  • Moderate Besteuerung für einen Westschweizer Kanton
  • Tiefere Lebenshaltungskosten als am Genferseebogen
  • Lebensqualität, aber kleineres Kundenpotenzial

Genf (GE)

  • Eine der höchsten Steuerlasten des Landes
  • Direkter Zugang zum internationalen Markt und zu internationalen Organisationen
  • Abwägung: Der steuerliche Mehraufwand kann durch höhere Honorarsätze kompensiert werden

Legale Optimierungsstrategien

1. Steuerlicher Wohnsitz in einem günstigen Kanton

  • Relevant bei mobiler Tätigkeit (Berater, IT-Freelancer)
  • Zug, Nidwalden, Schwyz: sehr attraktiv

2. Sitz der Gesellschaft

  • GmbH/AG mit Sitz in einem steuergünstigen Kanton
  • Achtung: echte Substanz erforderlich (Büro, Tätigkeit, Entscheidungsorgane)

3. Säule 3a und Abzüge

  • Abzüge maximieren (Obergrenzen in allen Kantonen identisch)
  • Stärkere Wirkung in Kantonen mit ausgeprägter Progression

4. Timing der Einkünfte

  • Aussergewöhnliche Einkünfte nicht in einem einzigen Geschäftsjahr bündeln (Progression)
  • Wenn möglich über mehrere Jahre glätten (Rechnungsstellung, Abschluss, BVG-Einkäufe)

Sozialabgaben (überall identisch)

Die Sozialversicherungsbeiträge hängen nicht vom Kanton ab: Sie sind auf Bundesebene festgelegt. Ein Kantonswechsel ändert an diesem Teil der Belastung also nichts.

  • AHV/IV/EO: bis 10,0 % des Nettoeinkommens aus selbstständiger Tätigkeit, mit degressivem Tarif für bescheidene Einkommen und einem jährlichen Mindestbeitrag
  • BVG (2. Säule): für Selbstständige freiwillig, für Angestellte ab der Eintrittsschwelle obligatorisch
  • Familienzulagen: Beitragssatz kantonal festgelegt, über die Ausgleichskasse erhoben
  • Krankenversicherung (KVG): keine Sozialabgabe, sondern eine individuelle Prämie — und hier wirkt der Kanton wirklich, denn die Durchschnittsprämien unterscheiden sich stark zwischen GE/BS und AI/UR

Anwendungsfall: IT-Berater

Annahmen:

  • Nettoeinkommen: CHF 120'000/Jahr
  • Ledig, ohne Kinder
  • Zu 100 % mobile Tätigkeit (Kunden online)

Qualitativer Vergleich: Bei identischem Einkommen behält ein IT-Berater mit Sitz in Zug, Schwyz oder Nidwalden spürbar mehr Nettoeinkommen als in Genf, Waadt oder Neuenburg. Der Unterschied im Durchschnittssatz (rund 10 Punkte zwischen den Extremen) bedeutet bei CHF 120'000 Einkommen mehrere Tausend Franken Differenz pro Jahr.

Das Gegenargument: Diesem Gewinn stehen höhere Wohnkosten in der Zentralschweiz, ein möglicher Verlust an Kundennähe und die Umzugskosten selbst gegenüber. Um Ihre Situation vor einem allfälligen Wechsel genau zu beziffern, vergleichen Sie die Ergebnisse der Rechner beider Kantone (siehe Ressourcen) und ziehen Sie die jährliche Mietdifferenz ab.

Optimieren ohne Umzug

Ein Umzug ist weder die einzige noch die erste Option. Auch wenn Sie in Ihrem Kanton bleiben:

  • Tatsächlich belegte berufliche Kostenabzüge maximieren
  • Säule 3a nutzen (überall gleiche Obergrenze: CHF 7'258/Jahr für Angestellte mit Pensionskasse, CHF 36'288 für Selbstständige ohne BVG)
  • BVG-Einkäufe prüfen: abzugsfähig und ab einem gewissen Einkommen oft wirksamer als die Säule 3a
  • Das Timing der Rechnungsstellung rund um den Abschluss steuern, um eine Progressionsspitze zu vermeiden

To Bill hilft Ihnen:

  • Abzugsfähige Ausgaben erfassen und kategorisieren (Beleg-OCR)
  • Saubere Aufzeichnungen führen und an Ihren Treuhänder exportieren (CSV/PDF)
  • Rückstellungen für Steuern auf Basis Ihres tatsächlichen Cashflows bilden

Um das passende Tool für Ihre Situation zu finden, lesen Sie unseren Vergleich der Schweizer Rechnungssoftware.

Offizielle Ressourcen nach Kanton

  • Offizieller ESTV-Steuerrechner (alle Situationen, alle Kantone): swisstaxcalculator.estv.admin.ch
  • Eidgenössische Steuerverwaltung (Steuerbelastungsstatistik): estv.admin.ch
  • Waadt — kantonale Steuerverwaltung: vd.ch
  • Genf — kantonale Steuerverwaltung: ge.ch
  • Zürich — Kantonales Steueramt: zh.ch
  • Zug — Steuerverwaltung: zg.ch
  • Wallis — kantonale Steuerverwaltung: vs.ch
  • Freiburg — kantonale Steuerverwaltung: fr.ch

Privates Vergleichstool: comparis.ch

Achtung auf Gesetzesänderungen

2026: Mehrere Kantone haben ihre Tarife angepasst, um die kalte Progression zu neutralisieren (insbesondere VD, GE, NE, ZH). Die relativen Unterschiede zwischen den Kantonen bleiben weitgehend stabil. Prüfen Sie den geltenden Tarif immer bei Ihrer kantonalen Steuerverwaltung oder über den offiziellen ESTV-Rechner — und seien Sie vorsichtig bei undatierten Rankings, die noch lange kursieren, nachdem sie überholt sind.

Neben den kantonalen Steuern sollten Sie auch Ihre MWST-Pflichten kennen — lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zu den Schweizer Mehrwertsteuersätzen 2026, unseren Leitfaden zur KMU-Buchhaltung sowie unseren Leitfaden zur Steuererklärung für Selbstständige.

FAQ — Kantonssteuern Schweiz

In welchem Kanton zahlt man am wenigsten Steuern in der Schweiz?

Zug (ZG) bleibt der Kanton mit der niedrigsten Steuerlast, gefolgt von Schwyz, Nidwalden, Obwalden und Uri. Diese Kantone kombinieren einen günstigen kantonalen Tarif mit moderaten Gemeindemultiplikatoren. Für eine ledige Person bei CHF 100'000 steuerbarem Einkommen liegt der durchschnittliche (effektive) Satz dort bei rund 15-18 %, gegenüber etwa 27-29 % in den teuersten Kantonen.

Genf vs Zug: wie gross ist die Steuerdifferenz?

Bei identischem Einkommen von CHF 100'000 (ledig) liegt der durchschnittliche Einkommenssteuersatz in Genf bei rund 28 % (~CHF 28'000, Bund + Kanton + Gemeinde) gegenüber deutlich weniger in Zug. Der Unterschied im Durchschnittssatz zwischen den beiden Extremen des Landes liegt in der Grössenordnung von 10 bis 13 Punkten — einer der grössten zwischen Regionen eines einzigen Industrielandes. Für die genaue Zahl zu Ihrer Situation nutzen Sie die offiziellen Rechner der beiden Kantone.

Ist Waadt steuerlich wirklich teuer?

Ja, für Hochverdiener: Waadt gehört zu den teuersten Kantonen, mit einem Durchschnittssatz nahe demjenigen Genfs bei CHF 100'000. Für bescheidene Einkommen (bis CHF 50'000) bleibt Waadt jedoch dank günstiger Abzüge und Familienquotienten wettbewerbsfähig.

Wie wechsle ich den Kanton, um weniger Steuern zu zahlen?

Der Wechsel des steuerlichen Wohnsitzes erfordert einen tatsächlichen Umzug: Hauptwohnsitz im neuen Kanton, Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle, Mittelpunkt des Lebens und wirtschaftlicher Interessen vor Ort. Die Besteuerung des neuen Kantons gilt im Umzugsjahr anteilig nach Tagen. Ein Scheinumzug (Briefkasten, fiktive Miete) wird von den Steuerbehörden nicht anerkannt und führt zu rückwirkenden Aufrechnungen.

Gibt es Einschränkungen bei der Wahl des Steuerkantons?

Für natürliche Personen gilt die freie Wahl — Sie zahlen Steuern dort, wo Sie am 31. Dezember Ihren Hauptwohnsitz haben. Für Gesellschaften (GmbH/AG) ist ein statutarischer Sitz in einem günstigen Kanton nur gültig, wenn dort echte wirtschaftliche Substanz besteht (Büro, Tätigkeit, Entscheidungsgremien). Andernfalls können die Steuerbehörden den tatsächlichen Sitz umqualifizieren.

Welche Westschweizer Kantone sind am attraktivsten?

In der Westschweiz sind das Wallis und Freiburg am wettbewerbsfähigsten, gefolgt von Neuenburg; Waadt, Genf und Jura sind für Gutverdiener deutlich teurer. Das Wallis kombiniert moderate Steuern mit niedrigeren Lebenshaltungskosten — eine glaubwürdige Alternative für mobile Selbstständige. Vergleichen Sie die genauen Beträge über die offiziellen kantonalen Rechner.

Wie werden Einzelfirma-Selbstständige besteuert?

Einzelfirmen werden im Rahmen der Einkommenssteuer (DBG + kantonal + kommunal) besteuert, wie eine natürliche Person. Der Gewinn aus der selbstständigen Tätigkeit wird zu anderen Einkünften hinzugerechnet. Zusätzlich fallen Sozialabgaben an (AHV/IV/EO ~10,0 %, in allen Kantonen identisch).

GmbH oder Einzelfirma: welche zahlt weniger Steuern?

Es hängt vom Einkommensniveau ab. Unter CHF 100'000 Gewinn ist die Einzelfirma in der Regel einfacher und steuerlich vergleichbar. Darüber kann eine GmbH/AG vorteilhaft sein über den Mix aus Lohn und Dividende, besonders in Kantonen mit niedriger Gewinnsteuer (ZG, NW, SZ). Siehe unseren Leitfaden Einzelfirma oder GmbH.

Wie hoch ist die direkte Bundessteuer (DBG)?

Die DBG ist in der ganzen Schweiz identisch, mit einem maximalen Grenzsteuersatz von etwa 11,5 % auf das Einkommen (für sehr hohe Einkommen). Es ist der kantonale und kommunale Anteil, der die Unterschiede zwischen Kantonen erzeugt: Bei gleichem Einkommen kann er je nach Kanton und Gemeinde rund das Doppelte betragen. Um die genaue Aufteilung zwischen DBG und kantonalem/kommunalem Anteil in Ihrem Fall zu sehen, nutzen Sie den offiziellen ESTV-Rechner.

Ist die Säule 3a überall gleich abzugsfähig?

Ja, die Säule 3a ist in allen Kantonen und auf Bundesebene vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig, mit einer identischen Obergrenze (CHF 7'258 in 2025 für Angestellte mit Pensionskasse, CHF 36'288 für Selbstständige ohne BVG). Die finanzielle Wirkung ist jedoch in Kantonen mit starker Progression (GE, VD, BS) stärker als in Kantonen mit flachem Tarif (ZG, NW).

Meine Rechnungsstellung und Ausgaben mit To Bill verwalten →

Starten Sie in 5 Minuten

1. Erstellen Sie Ihr To Bill-Konto

Geben Sie Ihre Informationen von einem Computer oder unserer mobilen App ein

2. Verbinden Sie Ihre Kreditkarte

Verbinden Sie Ihre Kreditkarte, um mit dem Einziehen Ihrer Rechnungen zu beginnen

3. Verwalten Sie Ihre Angebote/Rechnungen

Erstellen, senden und verfolgen Sie Ihre Rechnungen in wenigen Klicks mit der Schweizer QR-Rechnung

Kostenlos testen

Senden Sie Ihre ersten 10 Rechnungen an Ihre Kunden in wenigen Augenblicken.

Kantonssteuern Schweiz 2026: Vergleich — wo zahlen Sie am wenigsten? — To Bill